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Kapitel 7

 

Zuhause angekommen gingen Bill und Tom sofort in Bills Zimmer weil er

es doch so vermisst hatte “was sollen wir zuerst machen” fragte Tom

seinen Bruder . “In ´s Bett gehen spielt dein Bruder jetzt auf der stelle !”,

Simone stand im Türrahmen und grinste, als sie sah wie Tom mit einem,

zur Seite geneigtem Kopf und einem fragendem Blick vor seinem leicht

überforderten Bruder stand. ”Aber nur wenn ich bei Bill schlafen darf” Tom

sah seine Mutter mit seinem Dackel Blick an, dem Simone nicht

widerstehen konnte. “Also eigentlich soll Bill ja Ruhe haben und sich

ausruhen !” Etwas skeptisch schaute sie die beiden an, “Aber wenn ihr

euch brav in ´s Bett legt und nicht zu sehr rum hampelt mach ich da jetzt

ne ausnahme“. Die zwei nickten nur und grinsten sich an. “ich meine das

ernst Jungs, habt ihr mich verstanden ??” “Ja Mami” da waren sie sich

doch mal einig. Ohne sich auch nur umzuziehen oder die Zähne zu

putzen legten sich die zwei Frechdachse in Bill´s Bett und drückten

demonstrativ die Augen zu. “ Ne ne Jungs so geht das nicht raus da

Zähne putzen umziehen” “Och nö “ “Ihr habt doch nicht geglaubt das

zieht bei mir????” Simone sah ihre beiden mit hochgezogenen

Augenbrauen an und machte eine Kopfbewegung die die beiden deutlich

wissen lies, dass es jetzt schleunigst in ´s Badezimmer ging, und wenn

nicht … würde Tom höchstwahrscheinlich die Nacht bei ihr verbringen, da

sonst nicht gewährleistet war, dass falls er nicht bei Bill schlafen dürfte er

nicht doch nachts ausbüchsen und zu seinem Bruder gehen würde. Im

Bad : “Tom hör auf die Zahnpasta überall hinzu schmieren!!!” Doch Tom

war gerade damit beschäftigt sich *Windpocken* in ´s Gesicht zu malen,

und sein Bruder hatte schon einen Zahnpasta Mund bis hinter die Ohren.

“Na lecker Jungs jetzt gibt s ne Badewanne á la Kaulitz Twins !” Tom und

Bill sahen sie geschockt an und fingen wild an sich das Gesicht zu

waschen um der wanne zu entgehen. “Na bitte geht doch Jungs.” Tom sah

seinen Bruder erleichtert an und grinste schon siegessicher, als … “Aber

ihr stattet ihr trotzdem nen Besuch ab, ihr seid beide dreckig und so

kommt ihr mir nicht in ´s Bett !!!” Tom starrte seine Mutter mit offenem

Mund an, den Trick hätte er eigentlich schon kennen müssen, schließlich

hat sie es bisher irgendwie immer geschafft sie da rein zu bekommen.

Wenn auch nicht ganz ohne Zwischenfälle. Doch diesmal gab er sich ohne

wegrennen geschlagen, er wollte ja bei Bill bleiben. Dieser saß in der

Zwischenzeit schon in einem Schaumberg in der Badewanne und spielte

mit einem Piratenschiff. Als Tom das sah gab er sich geschlagen und lies

sich von seiner Mutter zu Bill in die Wanne setzen. Nach einer

Erfolgreichen Säuberungsaktion der Zwillinge, saßen die beiden duftend

und blitzsauber am Küchentisch und versuchten noch ein Abendbrot zu

sich zu nehmen, was allerdings fehlschlug! Tom versuchte heimlich unter

dem Tisch die Katze mit Wurstbrot zu Füttern, und Bill der eh noch nicht

ganz auf dem Damm war schlief vor Müdigkeit einfach über seinem Teller

ein. “Ich bringe Bill schon mal in ´s Bett !” Jörg befreite das stück Brot

aus Bill ´s Fingern und nahm ihn vorsichtig auf den Arm, immer darauf

bedacht nicht an seinen Gips zu kommen. Da sich Tom dem Kampf um

das Wurstbrot mit der Katze geschlagen geben musste, da seine Mutter

ihm deutlich klar machte, dass er ohne Essen in ´s Bett müsse, wenn er

nicht sofort damit aufhöre, Bemerkte auch er eine nicht aufzuhaltende

Müdigkeit, die sich langsam aber sicher in seine Augen schlich und ihn

beinahe seitlich vom Stuhl kippen lies. “Nana, ist da noch wer müde?”

Simone nahm ihren zweiten Sohn und trug ihn zu seinem Bruder in ´s

Zimmer. Bill war schon längst weggeschlummert und Tom kuschelte sich

nun an seinen Bruder. “Nacht Mami” nuschelte er noch, dann schloss er

seine Äuglein und schlief endgültig ein. Jörg, der das restliche Wasser,

das die beiden während dem Baden auslaufen hatten lassen, aufgewischt

hatte kam auch noch kurz in ´s Zimmer der beiden gab ihnen einen Gute

Nacht Kuss und ging dann zu Simone in ´s Wohnzimmer. “Was meinst

du, ob Bill versucht es zu verdrängen?” Simone wusste genau wovon Jörg

sprach, sie hatte auch schon darüber nachgedacht warum ihr Sohn Kein

Wort darüber verlor, weswegen er abgehauen war. “Ich weiß es nicht, aber

ich habe Angst dass er so etwas noch einmal tut! Wenn er auf die

Trennung schon so reagiert wie wird er dann reagieren, wenn du nur noch

selten da bist, und er mitbekommt dass du eine andere Frau hast ?!”

Nachdenklich hatte Simone ihren Blick durch das Zimmer schweifen lassen

und schaute nun Jörg fest in die Augen. Dieser sah sie aber genauso

ratlos an. “Was wäre, wenn wir vielleicht noch zusammen in den Urlaub

fahren, und …? Ach ich weiß nicht, das ist alles doof !!!”

 

Kapitel 8


10 Jahre später: Bill hatte sich nach langem damit abgefunden, dass sich

seine Eltern getrennt hatten. Es war eine schwere Zeit gewesen, viele

Tränen waren vergossen worden und nicht selten hatte er das Gefühl

gehabt ganz allein auf dieser verdammten Welt zu sein Doch immer wenn

er kurz davor war in den schwarzen Abgrund abzutriften, war da jemand

für ihn da gewesen, der ihm all den Halt bot den er brauchte und der ihn

liebevoll und beschützend in den Arm genommen hatte. Einer der ihn

verstand und seine eigenen Interessen für ihn in den Schatten stellte …

ein echter Freund …ein verbündeter … SEIN Zwilling !!! Auch für Tom war

die Zeit der Trennung ihrer Eltern schwer gewesen, aber nicht so sehr wie

für seinen Bruder. Jetzt nach 10 Jahren war all der Schmerz verschwunden,

zwar nicht vergessen aber auch Bill zeigte seine Enttäuschung und seine

Trauer nicht mehr. Er hatte gelernt seine Gefühle so weit es ging zu

verstecken. Verstecken vor der Welt da draußen, vor seinen Eltern die ihm

und Tom doch immer nur helfen wollten. Aber Bill wollte es nicht mehr.

Klar hatte er noch ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter, aber der einzige

der ihm noch wirklich nahe stand und der ihm helfen konnte, wenn ihn die

Erinnerungen einholten und ihm widerwillig die Tränen in die Augen

schossen. Dann saß er nachts stundenlang einsam in seinem bett und

weinte, obwohl er es nicht wollte und sich immer dagegen wehrte wollte

ihn das erlebte nicht mehr loslassen. Doch es gab noch etwas das ihm

half alles zu verarbeiten… Liedtexte. Bill schrieb immer wenn er dachte

unbeobachtet zu sein. Seine Schreibtisch schublade war schon fast voll,

meist waren es nur halb zugeschmierte Blätter oder angefangene

Gedichte. Aber er konnte sich nicht von ihnen trennen, wollte sie aber

auch nicht mehr sehen müssen. So schloss er sie in die Schublade ein,

wie ein Kind seine Süßigkeiten vor den Eltern verstecken will, Will er seine

Gedanken vor seiner gesamten Umwelt verschließen, und somit auch

seine Trauer besiegeln. Was er nicht wusste, war das sein Bruder längst

wusste, was in Bill vorging… denn Bill unterschätzte das unsichtbare Band,

das die beiden immer verbunden hatte und Tom fühlte wie es seinem

Bruder ging. Und Tom wollte ihm um jeden Preis helfen. Nachts, wenn Bill

wieder einmal nicht schlafen konnte, war er leise zu ihm geschlichen und

hatte ihn getröstet… Doch jetzt war das alles verschwommen.

Verschwommen durch eine Illusion der sich Bill hingab und die ihn vor

fremden einflüssen schützen sollte. Hilflos hatte Tom mit ansehen

müssen, wie der Erfolg seiner Band aus seinem Bruder eine gefühlskalte

Puppe gemacht hatte, die ohne sich zur Wehr zu setzten mechanisch alle

dinge die von ihm verlangt wurden ausführte. Wo war sein

freudestrahlender Bruder hin, der ihm stets ein lächeln in´s Gesicht

zaubern konnte ??? Wo war das glänzen in seinen nun so matten Augen

die all ihren Glanz verloren hatten ??? Was war bloß aus dem normalen

Bill Kaulitz geworden ??? Die Wahrheit, vor der sich Tom seit Monaten

verstecken wollte, holte ihn von tag zu tag schneller ein. Ein Wettlauf um

Trauer und glücklichsein. Einsam lag Tom nun in seinem Bett, in einem

Hotel, irgendwo in Deutschland, und wenn er genau überlegte wusste er

noch nicht einmal mehr was er heute gemacht hatte. Der Schmerz um

seinen Bruder zerfraß ihn innerlich. Aber er wehrte sich auch nicht, hatte

keine Kraft mehr etwas gegen das stumpfsinnige Hilflossein zu tun. Was

ist los mit seinem Zwilling ??? Die anderen schienen es nicht zu

bemerken, wie kalt Bill geworden war … steckte wirklich nur die Trennung

ihrer Eltern hinter der Veränderung seines Bruders, oder war da mehr ???

War es etwas schlimmeres ??? Hatte Bill eventuell ein Erlebnis, das ihn so

gefühllos hatte werden lassen ??? So kalt, selbst seinem Bruder, mit dem

er doch sonst über alles hatte reden können, gegenüber. Die Gedanken

quälten Tom wie jeden Abend, leise schlichen sich Tränen in seine Augen,

bahnten sich ihren Weg über sein makelloses Gesicht. Rollten

unaufhaltsam über seine Wangenknochen bis sie in seinem Shirt

versickerten und kleine dunkle lachen hinterließen. Tom nahm von

seinem Nachttisch ein altes Bild von ihm und Bill, wie sie vor 4 Jahren

gemeinsam auf einer Schaukel saßen und sich im Arm hielten … So

glücklich und sorgenfrei waren sie damals gewesen. Und jetzt war die

Situation so schrecklich aussichtslos. Ein leises schluchzen war aus Tom ´s

Zimmer zu vernehmen, als draußen eine Tür zuknallte und im selben

Moment jemand über die Schwelle zu dem Zimmer des älteren Zwillings

trat. Ein bedrohlicher schatten ragte über Tom …

 

Das achte Kpitel habe ich ausnahmsweiße alleine geschrieben, weil ich grade so ne kreatieve Phase hatte ...ich hoffe deshalb auf gaaaaaaaanz viel Feedback, weil es mich interresiert was ihr davon haltet !!!!

heaggggggggggdl josie 

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